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Arbeitskreise
AK Afrika

AK Afrika

© Photo by Magda Ehlers from Pexels

Allgemeine Informationen und Struktur

Der Arbeitskreis bietet ein offenes Forum für interdisziplinäre Religionsforschung mit Bezug auf Afrika, einschließlich der afrikanischen Diaspora. Der AK steht allen Mitgliedern der DVRW offen. Sprecher*in und Stellvertreter*in werden aus diesem Kreis für die Dauer von jeweils einem Jahr gewählt. Mitglieder anderer internationaler religionswissenschaftlicher Vereinigungen können als assoziierte Mitglieder aufgenommen werden. Darüber hinaus freuen wir uns sehr über die Mitwirkung interessierter Hochschulmitglieder und Promovierender auch aus anderen Fachgebieten.

GEGENSTANDSBEREICH UND ZIELE

Mit dem Arbeitskreis Afrika möchten wir einen Raum schaffen, in dem sich Wissenschaftler*innen über ihre Forschungen zu religiösen Traditionen in und aus Afrika austauschen und methodische wie theoretische Fragestellungen diskutieren können. Die Ziele des AK Afrika sind, die afrikabezogene Religionsforschung breiter aufzustellen, sie an verschiedenen Standorten zu stärken, interessierte Religionswissenschaftler*innen in Deutschland zu vernetzen, den fachlichen Austausch zu verstetigen sowie Kontakte zu internationalen Afrikaforscher*innen auszubauen. „Afrika“ fassen wir im Arbeitskreis bewusst weit und als Diskursfeld. Dies umfasst sowohl die Beschäftigung mit religiösen Traditionen auf dem afrikanischen Kontinent, als auch mit religiösen Akteuren, Praktiken, Vorstellungen oder Organisationen, die auf Afrika Bezug nehmen. In diesem Sinne liegen beispielsweise auch Forschungen zur Verflechtungsgeschichte und zu Diaspora-Religion im Gegenstandsbereich des AK. Im Arbeitskreis gibt es keine Einschränkung der zeitlichen Perspektive, er ist offen für historische wie gegenwartsbezogene Themen. Der Arbeitskreis sieht sich auch keiner spezifischen theoretischen und/oder methodischen Tradition verpflichtet. Vielmehr möchten wir im Austausch über unterschiedliche Forschungen und Zugänge versuchen, religionswissenschaftliche Perspektiven herauszuarbeiten. Dabei streben wir an, die bisher häufig getrennt verlaufenden Forschungen über religiöse Traditionen, wie zum Beispiel Christentum und Islam, stärker aufeinander zu beziehen. Indem wir den Bezügen und Austauschprozessen zwischen religiösen Traditionen in und aus Afrika mehr Beachtung schenken, wollen wir neue Formen des Vergleichs ausloten, an Begriffen arbeiten, methodische Zugänge diskutieren und den interdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungen zu afrikabezogenen religiösen Traditionen stärken. Dazu organisiert der AK regelmäßig Konferenz-Panels und kleinere Workshops und unterstützt auch gemeinsame Publikationsvorhaben.

Wir gehen davon aus, dass die interdisziplinäre afrikabezogene Forschung auch die Religionswissenschaft allgemein sowie andere regional orientierte Forschungsfelder bereichern kann und laden Interessierte ein, ihre Forschungen, Themen und Fragestellungen einzubringen und sich bei den Veranstaltungen des AK zu engagieren.    

10. - 11.10.2019

Workshop

"Religiöse Utopien und Praktiken gesellschaftlicher Transformation"

AK-Informationsblatt
PDF, 322 KB